Aktuelles und Stellungnahmen zum Weltgeschehen

Kinovorstellung & Diskussion im September 2026
"UNRWA, 75 Jahre einer provisorischen Geschichte": Der Dokumentarfilm von Lyana Saleh und Nicolas Wadimoff (Akka Films - RTS) zeigt die komplexe Geschichte des Hilfswerks der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA), und lässt dabei israelische und palästinensische Expert:innen zu Wort kommen – auf ausgewogene Weise und ohne politische Voreingenommenheit.
Studie «Sicherheit 2026»: Wunsch nach einer starken Armee und mehr sicherheitspolitischer Kooperation
Schweizerinnen und Schweizer beurteilen die weltpolitische Lage sowie die Zukunft der Schweiz 2026 noch pessimistischer als 2025. Gleichzeitig ist der Anteil derjenigen, welche die Verteidigungsausgaben als zu tief bewerten, so hoch wie noch nie seit Messbeginn 1986. Die Schweizer Armee wird positiv bewertet und eine NATO-Annäherung ist mehrheitsfähig. Dies zeigt die Studie «Sicherheit 2026», die von der Militärakademie (MILAK) an der ETH Zürich und dem Center for Security Studies (CSS) der ETH Zürich herausgegeben wird.
Die Schweiz stellt 13,5 Millionen Franken für den Nahen und Mittleren Osten bereit
Aufgrund des Konflikts zwischen Israel, den USA und dem Iran hat sich die humanitäre Lage im Nahen und Mittleren Osten verschärft. Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) stellt daher 13,5 Millionen Franken für die humanitäre Hilfe im Iran, im Libanon, in Syrien, im Jemen und in Afghanistan bereit.
UNRWA-Newsletter
UNRWA continues to operate and remains a pillar of stability in all five fields of operation. As the regional humanitarian situation worsens, protecting civilians, ensuring unhindered aid access, and securing reliable funding remain essential.
Wenn die UNRWA kollabiert, sind die Folgen fatal
Das Hilfswerk für Palästina-Flüchtlinge steht am Rand des Zusammenbruchs. Sein Leiter Philippe Lazzarini legt im Gastbeitrag dar, warum das verhindert werden muss.
Lazzarini wirft Schweiz Passivität im Nahost-Konflikt vor
Seit 2020 leitet der Schweizer Philippe Lazzarini das UNO-Hilfswerk für palästinensische Flüchtlinge (UNRWA). Sein Mandat war getrübt vom Krieg in Gaza und massiven Vorwürfen gegen die UNRWA. Jetzt tritt Lazzarini ab – und spart nicht mit Kritik an der Schweiz.
Gewalt im Westjordanland eskaliert weiter
Während der Fokus auf dem Iran-Krieg und auf der Strasse von Hormus liegt, eskaliert die Gewalt auch im von Israel besetzten Westjordanland. Radikale Siedler attackieren Palästinenser/-innen. Zudem schränkt die israelische Regierung die Bewegungsfreiheit der Menschen immer mehr ein, was Auswirkungen auf die Arbeit von Nicht-Regierungsorganisationen hat; wie etwa Ärzte ohne Grenzen.
UNRWA – 75 Jahre einer provisorischen Geschichte
Diese Dokumentation beleuchtet die wenig bekannte Geschichte der UN-Agentur für palästinensische Flüchtlinge. Heute steht sie im Zentrum hitziger Debatten. Inmitten einer schweren Krise kämpft die Agentur ums Überleben – und um den Fortbestand der humanitären Hilfe, die sie leistet.
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