Aktuelles und Stellungnahmen zum Weltgeschehen

Kinovorstellung & Diskussion im September 2026
"UNRWA, 75 Jahre einer provisorischen Geschichte": Der Dokumentarfilm von Lyana Saleh und Nicolas Wadimoff (Akka Films - RTS) zeigt die komplexe Geschichte des Hilfswerks der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA), und lässt dabei israelische und palästinensische Expert:innen zu Wort kommen – auf ausgewogene Weise und ohne politische Voreingenommenheit.
Israel - Welches Land wollen wir?
Mehr als drei Jahre begleitet "Israel – Welches Land wollen wir?" die Protestbewegung gegen Israels Regierung von Benjamin Netanjahu. Doch was als Massenprotest gegen die Justizreform beginnt, nimmt durch den 7. Oktober 2023 und den Krieg in Gaza eine Wendung und zwingt die Demonstrierenden, sich mit Krieg, persönlichen Verlusten und moralischen Dilemmata auseinanderzusetzen.
Israel - Extremisten an der Macht
Die israelische Demokratie steckt in der Krise. Die Regierung von Benjamin Netanjahu im Bündnis mit der rassistischen, gewaltbereiten und autoritären extremen Rechten bringt Teile der Bevölkerung gegen sich auf. Zwei Männer verkörpern die Politik, die für Unruhe sorgt: Itamar Ben-Gvir, Minister für Nationale Sicherheit, und Finanzminister Bezalel Smotrich. Was kann sie stoppen?
Kibbuz Nir Oz: Leben am Gazastreifen
Der Kibbuz Nir Oz wurde am 7. Oktober 2023 durch die Hamas-Angriffe schwer getroffen: Fast ein Viertel der Bewohner wurde ermordet, verschleppt oder vertrieben. Gründer Chaïm Peri, Friedensaktivist und Chronist des Kibbuz, starb in Geiselhaft. Unveröffentlichtes Archivmaterial und Aussagen von Bewohnerinnen und Bewohnern dokumentieren das Ende einer Utopie.
She’s Been to Gaza. She Met With the Iranians. Now She Has a Warning.
Are we already in the middle of a new world war without realizing it? That’s the provocative question I wanted to explore when I sat down with someone in the rare position to know: Mirjana Spoljaric, the head of the International Committee of the Red Cross.
Studie «Sicherheit 2026»: Wunsch nach einer starken Armee und mehr sicherheitspolitischer Kooperation
Schweizerinnen und Schweizer beurteilen die weltpolitische Lage sowie die Zukunft der Schweiz 2026 noch pessimistischer als 2025. Gleichzeitig ist der Anteil derjenigen, welche die Verteidigungsausgaben als zu tief bewerten, so hoch wie noch nie seit Messbeginn 1986. Die Schweizer Armee wird positiv bewertet und eine NATO-Annäherung ist mehrheitsfähig. Dies zeigt die Studie «Sicherheit 2026», die von der Militärakademie (MILAK) an der ETH Zürich und dem Center for Security Studies (CSS) der ETH Zürich herausgegeben wird.
Die Schweiz stellt 13,5 Millionen Franken für den Nahen und Mittleren Osten bereit
Aufgrund des Konflikts zwischen Israel, den USA und dem Iran hat sich die humanitäre Lage im Nahen und Mittleren Osten verschärft. Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) stellt daher 13,5 Millionen Franken für die humanitäre Hilfe im Iran, im Libanon, in Syrien, im Jemen und in Afghanistan bereit.
UNRWA – 75 Jahre einer provisorischen Geschichte
Diese Dokumentation beleuchtet die wenig bekannte Geschichte der UN-Agentur für palästinensische Flüchtlinge. Heute steht sie im Zentrum hitziger Debatten. Inmitten einer schweren Krise kämpft die Agentur ums Überleben – und um den Fortbestand der humanitären Hilfe, die sie leistet.
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