01.06.2025

55 Ex-Diplomaten schockiert über «Schweigen» der Schweiz zu Gaza

55 ehemalige Diplomaten haben sich in einem gemeinsamen Schreiben schockiert gezeigt über «das Schweigen und die Passivität» der Schweiz zu den Kriegsverbrechen Israels in Gaza. Sie fordern sofortige Massnahmen gegen das Land.

55 Ex-Diplomaten schockiert über «Schweigen» der Schweiz zu Gaza

SRF News: Welche Bedeutung hat dieser Appell?

Laurent Goetschel: Ich sehe das nicht als Misstrauensvotum. Ich sehe das jedoch als tiefer Ausdruck von Sorge. Besorgnis über das, was vor Ort geschieht und dass die Schweiz relativ stumm ist.

Erachten Sie die Forderungen als berechtigt?

Insgesamt finde ich die Richtung der Forderungen durchaus berechtigt. Über Einzelheiten kann man sich immer streiten. Aber die Tatsache, dass unter humanitären Gesichtspunkten zurzeit in Gaza Grauenhaftes geschieht und dass die Schweiz sich dazu verhalten gibt beziehungsweise als Depositarstaat der Genfer Konvention etwas sagen sollte, erachte ich als mehr als berechtigt.

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Studie «Sicherheit 2026»: Wunsch nach einer starken Armee und mehr sicherheitspolitischer Kooperation

26.05.2026

Medienspiegel

Studie «Sicherheit 2026»: Wunsch nach einer starken Armee und mehr sicherheitspolitischer Kooperation

Schweizerinnen und Schweizer beurteilen die weltpolitische Lage sowie die Zukunft der Schweiz 2026 noch pessimistischer als 2025. Gleichzeitig ist der Anteil derjenigen, welche die Verteidigungsausgaben als zu tief bewerten, so hoch wie noch nie seit Messbeginn 1986. Die Schweizer Armee wird positiv bewertet und eine NATO-Annäherung ist mehrheitsfähig. Dies zeigt die Studie «Sicherheit 2026», die von der Militärakademie (MILAK) an der ETH Zürich und dem Center for Security Studies (CSS) der ETH Zürich herausgegeben wird.

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