Dreifuss und Calmy-Rey rufen Bundesrat zum Handeln in Gaza auf
Die Schweiz soll angesichts der humanitären Situation in Gaza handeln: In einem offenen Brief prangern mehrere Organisationen den Bundesrat an – darunter sind auch die Alt-SP-Bundesrätinnen Micheline Calmy-Rey und Ruth Dreifuss.
Darum gehts
- Eine Allianz aus gemeinnützigen Organisationen fordert in einem offenen Brief den Bund auf, angesichts der humanitären Situation in Gaza zu handeln.
- Der offene Brief wurde auch von den Alt-Bundesrätinnen Micheline Calmy-Rey und Ruth Dreifuss unterzeichnet.
- SVP-Nationalrat Christian Imark hält nichts von den Forderungen und kritisiert das Engagement der Ex-Magistratinnen.
Seit 2023 herrscht Krieg im Gazastreifen. Die humanitäre Situation hat sich massiv zugespitzt. In der Schweiz wächst die Kritik an der zurückhaltenden Position des Bundesrats. Nun haben sich Organisationen wie Amnesty International zur «Swiss Humanity Initiative» zusammengeschlossen: In einem offenen Brief fordern sie die Landesregierung zum Handeln auf.
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Angesichts der katastrophalen humanitären Lage in Gaza rufen zahlreiche NGOs, Hilfswerke, Expert:innen für Völkerrecht und weitere namhafte Persönlichkeiten aus Diplomatie, Wissenschaft und Kultur die Schweiz in einem dringenden Appell zum Handeln auf.
Unterstützung für den «Gaza Peace Plan»
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 26. November 2025 konkrete Massnahmen zur Unterstützung für den von USA vorgelegten «Gaza Peace Plan for peace in the Middle East» beschlossen. Die Schweiz stellt insgesamt 23 Millionen Franken für die humanitäre Hilfe in Gaza bereit, insbesondere für notleidende Kinder. Zudem sollen die palästinensischen Institutionen gestärkt und die regionale Stabilität gefördert werden. Mit diesem zusätzlichen Beitrag zu den 127 Millionen Franken, die seit Oktober 2023 bereitgestellt wurden, erhöht sich die humanitäre Unterstützung der Schweiz auf insgesamt 150 Millionen Franken.
Le Conseil de sécurité de l'ONU vote pour une force internationale à Gaza
Le Conseil de sécurité de l'ONU a voté lundi pour le plan de paix de Donald Trump à Gaza, prévoyant en particulier le déploiement d'une force internationale, sous la pression des Etats-Unis qui mettaient en garde contre le risque d'une reprise de la guerre.