Gaza stirbt – und die Schweiz schaut zu
Seit bald zwei Jahren verüben die israelische Armee und Regierung vor aller Augen Kriegsverbrechen um Kriegsverbrechen. Es ist höchste Zeit, dass sich Bundesrat und Parlament für die Menschen in Gaza und die Durchsetzung des Völkerrechts einsetzen. Mit Taten, nicht mit leeren Worten.
Im jüdischen Kalender befinden wir uns gerade zwischen Rosch ha-Schana, dem neuen Jahr, und Jom Kippur, dem Versöhnungstag. Im Übergang vom alten zum neuen Jahr sind wir dazu aufgerufen, unsere Handlungen und Haltungen zu hinterfragen.
Wir sind dazu angehalten, Verantwortung zu übernehmen für das Leid, das wir verursacht haben, und einen Pfad einzuschlagen, der uns hilft, uns in Zukunft besser zu verhalten. Das neue Jahr birgt somit das Potenzial für Versöhnung und Neuanfang: individuell wie auch kollektiv.
Weitere Neuigkeiten

Schweizer Verantwortung für den Schutz des Völkerrechts in Gaza: Dringender Appell
Angesichts der katastrophalen humanitären Lage in Gaza rufen zahlreiche NGOs, Hilfswerke, Expert:innen für Völkerrecht und weitere namhafte Persönlichkeiten aus Diplomatie, Wissenschaft und Kultur die Schweiz in einem dringenden Appell zum Handeln auf.
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Lazzarini wirft Schweiz Passivität im Nahost-Konflikt vor
Seit 2020 leitet der Schweizer Philippe Lazzarini das UNO-Hilfswerk für palästinensische Flüchtlinge (UNRWA). Sein Mandat war getrübt vom Krieg in Gaza und massiven Vorwürfen gegen die UNRWA. Jetzt tritt Lazzarini ab – und spart nicht mit Kritik an der Schweiz.