Gaza stirbt – und die Schweiz schaut zu
Seit bald zwei Jahren verüben die israelische Armee und Regierung vor aller Augen Kriegsverbrechen um Kriegsverbrechen. Es ist höchste Zeit, dass sich Bundesrat und Parlament für die Menschen in Gaza und die Durchsetzung des Völkerrechts einsetzen. Mit Taten, nicht mit leeren Worten.
Im jüdischen Kalender befinden wir uns gerade zwischen Rosch ha-Schana, dem neuen Jahr, und Jom Kippur, dem Versöhnungstag. Im Übergang vom alten zum neuen Jahr sind wir dazu aufgerufen, unsere Handlungen und Haltungen zu hinterfragen.
Wir sind dazu angehalten, Verantwortung zu übernehmen für das Leid, das wir verursacht haben, und einen Pfad einzuschlagen, der uns hilft, uns in Zukunft besser zu verhalten. Das neue Jahr birgt somit das Potenzial für Versöhnung und Neuanfang: individuell wie auch kollektiv.
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Schweizer Verantwortung für den Schutz des Völkerrechts in Gaza: Dringender Appell
Angesichts der katastrophalen humanitären Lage in Gaza rufen zahlreiche NGOs, Hilfswerke, Expert:innen für Völkerrecht und weitere namhafte Persönlichkeiten aus Diplomatie, Wissenschaft und Kultur die Schweiz in einem dringenden Appell zum Handeln auf.
Die Schweiz stellt 13,5 Millionen Franken für den Nahen und Mittleren Osten bereit
Aufgrund des Konflikts zwischen Israel, den USA und dem Iran hat sich die humanitäre Lage im Nahen und Mittleren Osten verschärft. Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) stellt daher 13,5 Millionen Franken für die humanitäre Hilfe im Iran, im Libanon, in Syrien, im Jemen und in Afghanistan bereit.
