Netanyahus Schweizer Kreuzritter
Wie evangelikale Christen im Verbund mit der Rechten für die Interessen der israelischen Regierung lobbyieren.
Die Erklärung, welche die Aussenminister von 30 Ländern letzte Woche unterzeichnet haben, ist in erster Linie symbolischer Natur. Sie verzichtet darauf, Israel explizit für begangene Kriegsverbrechen zu verurteilen, und kündigt auch keine konkreten Sanktionen an, falls das Land weiter Völkerrecht bricht.
Aber sie ist bestimmt im Ton: «Das Modell der israelischen Regierung zur Bereitstellung von Hilfsgütern ist gefährlich, schürt Instabilität und beraubt die Bewohnerinnen und Bewohner Gazas ihrer Menschenwürde», heisst es darin. Und: «Die Verweigerung lebenswichtiger humanitärer Hilfe für die Zivilbevölkerung durch die israelische Regierung ist inakzeptabel.» Als «völlig inakzeptabel» werden in der Erklärung die Vorschläge bezeichnet, die palästinensische Bevölkerung in eine sogenannte «humanitäre Stadt» umzusiedeln: «Die dauerhafte Vertreibung von Menschen ist ein Verstoss gegen das humanitäre Völkerrecht.»
Deshalb ist es bemerkenswert, dass der Schweizer Aussenminister diese Erklärung unterschrieben hat.
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Die Schweiz stellt 13,5 Millionen Franken für den Nahen und Mittleren Osten bereit
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