13.06.2025

Schweiz unterstützt UNO-Forderung nach Gaza-Waffenruhe

Die Schweiz hat in der UNO-Vollversammlung die Resolution für das sofortige Ende der Kämpfe in Gaza unterstützt. «Alle Parteien sind an das Völkerrecht, insbesondere an das humanitäre Völkerrecht, gebunden», schrieb das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) auf der Plattform X. Die Wiederherstellung eines politischen Horizonts auf Grundlage der Zwei-Staaten-Lösung sei unerlässlich.

Schweiz unterstützt UNO-Forderung nach Gaza-Waffenruhe

Die Vollversammlung der Vereinten Nationen hatte zuvor erneut eine sofortige, bedingungslose und anhaltende Waffenruhe im Gazastreifen gefordert. Die Schweiz und 148 weitere Mitgliedsländer stimmten in New York für die Resolution, 12 Länder dagegen – darunter Israel und die USA. 19 Staaten enthielten sich bei der Abstimmung über das Papier, das auch die Freilassung der Geiseln aus der Gewalt der islamistischen Hamas sowie humanitäre Hilfe für die Menschen im Gazastreifen verlangt. Resolutionen der UN-Vollversammlung sind nicht bindend, haben aber politische Symbolkraft. Das Gremium hat seit dem Beginn des Gaza-Kriegs im Oktober 2023 bereits mehrfach ähnliche Resolutionen verabschiedet. (nib/sda/dpa)

Weitere Neuigkeiten

Schweizer Verantwortung für den Schutz des Völkerrechts in Gaza: Dringender Appell

27.05.2025

Aktivitäten

Schweizer Verantwortung für den Schutz des Völkerrechts in Gaza: Dringender Appell

Angesichts der katastrophalen humanitären Lage in Gaza rufen zahlreiche NGOs, Hilfswerke, Expert:innen für Völkerrecht und weitere namhafte Persönlichkeiten aus Diplomatie, Wissenschaft und Kultur die Schweiz in einem dringenden Appell zum Handeln auf.

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Jahresbericht des Vereins 2025

18.02.2026

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Jahresbericht des Vereins «Swiss-Humanity Initiative» für das Gründungsjahr 2024 und das Jahr 2025 (in Französisch)

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UNRWA Situation Report #205 on the Humanitarian Crisis in the Gaza Strip and the occupied West Bank, including East Jerusalem

21.01.2026

Medienspiegel

UNRWA Situation Report #205 on the Humanitarian Crisis in the Gaza Strip and the occupied West Bank, including East Jerusalem

Die UNRWA berichtet, dass trotz eines Waffenstillstands die militärischen Aktivitäten im Gazastreifen wieder stark zunehmen und zahlreiche zivile Einrichtungen, darunter mehrere UNRWA‑Schulen, zerstört wurden. Hunderttausende Menschen leben in überflutungsgefährdeten Gebieten, und winterliche Bedingungen haben bereits zu Todesfällen unter Kindern geführt. Die Gesundheitsversorgung ist weitgehend zusammengebrochen, und nur wenige Kliniken funktionieren noch teilweise. In Ostjerusalem drangen israelische Kräfte in das UNRWA‑Gelände ein und zerstörten Gebäude, was von der UN‑Führung scharf verurteilt wurde. Auch im Westjordanland verschärft sich die Lage, mit zunehmender Gewalt, Einschränkungen der Bewegungsfreiheit und Angriffen auf UNRWA‑Infrastruktur.

UNRWA Situation Report #205 on the Humanitarian Crisis in the Gaza Strip and the occupied West Bank, including East Jerusalem