Warum die Schweiz Palästina nicht als Staat anerkennt
Knapp 160 Staaten erkennen Palästina als Staat an. Die Schweiz nicht. Das sind die Gründe.
Im Rahmen der UNO-Generalversammlung in New York haben Ende September 2025 mehrere Staaten Palästina als unabhängigen Staat anerkannt. Darunter auch Frankreich und Grossbritannien, womit vier der fünf Mitglieder des UNO-Sicherheitsrates einen palästinensischen Staat anerkennen. Die USA ist nun das einzige Sicherheitsratsmitglied, das Palästina nicht als Staat anerkennt.
Die Schweiz spricht sich schon lange für die Zweistaatenlösung aus. Eine Anerkennung Palästinas schliesst sie allerdings zurzeit aus. Das sind die Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Thema.
Weitere Neuigkeiten

Schweizer Verantwortung für den Schutz des Völkerrechts in Gaza: Dringender Appell
Angesichts der katastrophalen humanitären Lage in Gaza rufen zahlreiche NGOs, Hilfswerke, Expert:innen für Völkerrecht und weitere namhafte Persönlichkeiten aus Diplomatie, Wissenschaft und Kultur die Schweiz in einem dringenden Appell zum Handeln auf.
Jahresbericht des Vereins 2025
Jahresbericht des Vereins «Swiss-Humanity Initiative» für das Gründungsjahr 2024 und das Jahr 2025 (in Französisch)
UNRWA Situation Report #205 on the Humanitarian Crisis in the Gaza Strip and the occupied West Bank, including East Jerusalem
Die UNRWA berichtet, dass trotz eines Waffenstillstands die militärischen Aktivitäten im Gazastreifen wieder stark zunehmen und zahlreiche zivile Einrichtungen, darunter mehrere UNRWA‑Schulen, zerstört wurden. Hunderttausende Menschen leben in überflutungsgefährdeten Gebieten, und winterliche Bedingungen haben bereits zu Todesfällen unter Kindern geführt. Die Gesundheitsversorgung ist weitgehend zusammengebrochen, und nur wenige Kliniken funktionieren noch teilweise. In Ostjerusalem drangen israelische Kräfte in das UNRWA‑Gelände ein und zerstörten Gebäude, was von der UN‑Führung scharf verurteilt wurde. Auch im Westjordanland verschärft sich die Lage, mit zunehmender Gewalt, Einschränkungen der Bewegungsfreiheit und Angriffen auf UNRWA‑Infrastruktur.