29.03.2026
Medienspiegel

Lazzarini wirft Schweiz Passivität im Nahost-Konflikt vor

Seit 2020 leitet der Schweizer Philippe Lazzarini das UNO-Hilfswerk für palästinensische Flüchtlinge (UNRWA). Sein Mandat war getrübt vom Krieg in Gaza und massiven Vorwürfen gegen die UNRWA. Jetzt tritt Lazzarini ab – und spart nicht mit Kritik an der Schweiz.

Lazzarini wirft Schweiz Passivität im Nahost-Konflikt vor

«Es gibt Wut, es gibt Verbitterung, es gibt Traurigkeit», sagt Philippe Lazzarini im Westschweizer Radio und Fernsehen (RTS). «In den letzten beiden Jahren war die UNRWA das Ziel unaufhörlicher Angriffe.» Lazzarini ist seit 2020 Chef der UNO-Organisation, die palästinensische Flüchtlinge im Nahen Osten unterstützt.

In Gaza seien fast 400 Mitarbeitende der Organisation getötet und 80 Prozent ihrer Einrichtungen zerstört worden. Israel hat der UNRWA die Präsenz in Ostjerusalem per Gesetz verboten, sein dortiger Hauptsitz wurde beschlagnahmt.

Weitere Neuigkeiten

Kinovorstellung & Diskussion im September 2026

08.09.2026

Veranstaltung

Kinovorstellung & Diskussion im September 2026

"UNRWA, 75 Jahre einer provisorischen Geschichte": Der Dokumentarfilm von Lyana Saleh und Nicolas Wadimoff (Akka Films - RTS) zeigt die komplexe Geschichte des Hilfswerks der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA), und lässt dabei israelische und palästinensische Expert:innen zu Wort kommen – auf ausgewogene Weise und ohne politische Voreingenommenheit.

Kinovorstellung & Diskussion im September 2026
Studie «Sicherheit 2026»: Wunsch nach einer starken Armee und mehr sicherheitspolitischer Kooperation

26.05.2026

Medienspiegel

Studie «Sicherheit 2026»: Wunsch nach einer starken Armee und mehr sicherheitspolitischer Kooperation

Schweizerinnen und Schweizer beurteilen die weltpolitische Lage sowie die Zukunft der Schweiz 2026 noch pessimistischer als 2025. Gleichzeitig ist der Anteil derjenigen, welche die Verteidigungsausgaben als zu tief bewerten, so hoch wie noch nie seit Messbeginn 1986. Die Schweizer Armee wird positiv bewertet und eine NATO-Annäherung ist mehrheitsfähig. Dies zeigt die Studie «Sicherheit 2026», die von der Militärakademie (MILAK) an der ETH Zürich und dem Center for Security Studies (CSS) der ETH Zürich herausgegeben wird.

Studie «Sicherheit 2026»: Wunsch nach einer starken Armee und mehr sicherheitspolitischer Kooperation