29.03.2026

Lazzarini wirft Schweiz Passivität im Nahost-Konflikt vor

Seit 2020 leitet der Schweizer Philippe Lazzarini das UNO-Hilfswerk für palästinensische Flüchtlinge (UNRWA). Sein Mandat war getrübt vom Krieg in Gaza und massiven Vorwürfen gegen die UNRWA. Jetzt tritt Lazzarini ab – und spart nicht mit Kritik an der Schweiz.

Lazzarini wirft Schweiz Passivität im Nahost-Konflikt vor

«Es gibt Wut, es gibt Verbitterung, es gibt Traurigkeit», sagt Philippe Lazzarini im Westschweizer Radio und Fernsehen (RTS). «In den letzten beiden Jahren war die UNRWA das Ziel unaufhörlicher Angriffe.» Lazzarini ist seit 2020 Chef der UNO-Organisation, die palästinensische Flüchtlinge im Nahen Osten unterstützt.

In Gaza seien fast 400 Mitarbeitende der Organisation getötet und 80 Prozent ihrer Einrichtungen zerstört worden. Israel hat der UNRWA die Präsenz in Ostjerusalem per Gesetz verboten, sein dortiger Hauptsitz wurde beschlagnahmt.

Weitere Neuigkeiten

Schweizer Verantwortung für den Schutz des Völkerrechts in Gaza: Dringender Appell

27.05.2025

Aktivitäten

Schweizer Verantwortung für den Schutz des Völkerrechts in Gaza: Dringender Appell

Angesichts der katastrophalen humanitären Lage in Gaza rufen zahlreiche NGOs, Hilfswerke, Expert:innen für Völkerrecht und weitere namhafte Persönlichkeiten aus Diplomatie, Wissenschaft und Kultur die Schweiz in einem dringenden Appell zum Handeln auf.

Schweizer Verantwortung für den Schutz des Völkerrechts in Gaza: Dringender Appell
Studie «Sicherheit 2026»: Wunsch nach einer starken Armee und mehr sicherheitspolitischer Kooperation

26.05.2026

Medienspiegel

Studie «Sicherheit 2026»: Wunsch nach einer starken Armee und mehr sicherheitspolitischer Kooperation

Schweizerinnen und Schweizer beurteilen die weltpolitische Lage sowie die Zukunft der Schweiz 2026 noch pessimistischer als 2025. Gleichzeitig ist der Anteil derjenigen, welche die Verteidigungsausgaben als zu tief bewerten, so hoch wie noch nie seit Messbeginn 1986. Die Schweizer Armee wird positiv bewertet und eine NATO-Annäherung ist mehrheitsfähig. Dies zeigt die Studie «Sicherheit 2026», die von der Militärakademie (MILAK) an der ETH Zürich und dem Center for Security Studies (CSS) der ETH Zürich herausgegeben wird.

Studie «Sicherheit 2026»: Wunsch nach einer starken Armee und mehr sicherheitspolitischer Kooperation
Die Schweiz stellt 13,5 Millionen Franken für den Nahen und Mittleren Osten bereit

21.05.2026

Medienspiegel

Die Schweiz stellt 13,5 Millionen Franken für den Nahen und Mittleren Osten bereit

Aufgrund des Konflikts zwischen Israel, den USA und dem Iran hat sich die humanitäre Lage im Nahen und Mittleren Osten verschärft. Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) stellt daher 13,5 Millionen Franken für die humanitäre Hilfe im Iran, im Libanon, in Syrien, im Jemen und in Afghanistan bereit.

Die Schweiz stellt 13,5 Millionen Franken für den Nahen und Mittleren Osten bereit