Wie über Gaza reden? Das Dilemma der Schweizer Jüdinnen und Juden
Micheline Calmy-Rey und Ruth Dreifuss fordern vom Bundesrat schärfere Kritik an der Regierung Netanyahu. Derweil sind sich Jüdinnen und Juden uneins, ob man Stellung beziehen soll oder nicht.
Offenbar hat sich Ignazio Cassis bemüssigt gefühlt, noch einmal Stellung zur Krise in Gaza zu nehmen. Bereits letzte Woche bewilligte der Bundesrat 10 Millionen Franken für die humanitäre Hilfe im besetzten palästinensischen Gebiet. Ausserdem erinnerte der Aussenminister in einer Stellungnahme an die humanitäre Pflicht Israels. Die Besatzungsmacht müsse die Versorgung der Bevölkerung sicherstellen, «und zwar unparteiisch und ohne Diskriminierung».
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Schweizer Verantwortung für den Schutz des Völkerrechts in Gaza: Dringender Appell
Angesichts der katastrophalen humanitären Lage in Gaza rufen zahlreiche NGOs, Hilfswerke, Expert:innen für Völkerrecht und weitere namhafte Persönlichkeiten aus Diplomatie, Wissenschaft und Kultur die Schweiz in einem dringenden Appell zum Handeln auf.
Unterstützung für den «Gaza Peace Plan»
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 26. November 2025 konkrete Massnahmen zur Unterstützung für den von USA vorgelegten «Gaza Peace Plan for peace in the Middle East» beschlossen. Die Schweiz stellt insgesamt 23 Millionen Franken für die humanitäre Hilfe in Gaza bereit, insbesondere für notleidende Kinder. Zudem sollen die palästinensischen Institutionen gestärkt und die regionale Stabilität gefördert werden. Mit diesem zusätzlichen Beitrag zu den 127 Millionen Franken, die seit Oktober 2023 bereitgestellt wurden, erhöht sich die humanitäre Unterstützung der Schweiz auf insgesamt 150 Millionen Franken.
Le Conseil de sécurité de l'ONU vote pour une force internationale à Gaza
Le Conseil de sécurité de l'ONU a voté lundi pour le plan de paix de Donald Trump à Gaza, prévoyant en particulier le déploiement d'une force internationale, sous la pression des Etats-Unis qui mettaient en garde contre le risque d'une reprise de la guerre.